Rheuma: Was genau ist eigentlich „Rheuma“?

 

Der Begriff „Rheuma“ wird im alltäglichen Gebrauch häufig falsch verwendet. Der Mediziner an sich spricht von Rheuma, wenn er die rheumatoide Arthritis bzw. chronische Polyarthritis meint.

Im Volksmund steht der Begriff „Rheuma“ im allgemeinen für Krankheiten, die mit Schmerzen in Knochen und Gelenken einhergehen. Ursache für Knochen- oder Gelenkschmerzen können jedoch auch unzählige andere Erkrankungen sein. Im engeren Sinne zählt das Rheuma (rheumatoide Arthritis oder chronische Polyarthritis) zu den Erkrankungen des „rheumatischen Formenkreises“. Diese Erkrankungen sind alle dadurch charakterisiert, dass sie eine Entzündungsreaktion in verschiedenen Geweben hervorrufen.

So können neben den Knochen und Gelenken auch das Bindegewebe, die Muskeln oder Blutgefäße betroffen sein. Insgesamt mehr als 100 verschiedene Erkrankungen zählen neben der rheumatoiden Arthritis zum „rheumatischen Formenkreis“, u.a. sind dies der Morbus Bechterew, das Reiter Syndrom, der Lupus Erythematodes oder die Psoriasis-Arthritis. Charakteristisch für das Rheuma ist der Befall der Gelenke und dort vor allem der der Befall der Gelenkinnenhaut (Synovialis).


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