Rheuma: Welche Symptome treten bei Rheuma auf?

 
Rheuma hat viele Gesichter.
So können bei einigen Menschen ständige Beschwerden vorliegen, wohingegen bei anderen Menschen Beschwerden nur ab und an auftreten.

Es können beschwerdefreie Intervalle von Jahren vorkommen mit dann erneut auftretenden starken Beschwerden. Nehmen die Beschwerden über einen längeren Zeitraum zu, so sprechen wir von einem Schub.

Wie aber sind die Beschwerden bei Rheuma nun eigentlich charakterisiert?
Die ersten Anzeichen des Rheuma sind plötzlich auftretende Durchblutungsstörungen einzelner Finger sowie eine Steifigkeit der Hand- und Fingergelenke (vor allem in den frühen Morgenstunden).

In der Medizin hat sich hierfür der Begriff „Morgensteifigkeit“ eingebürgert. Im Laufe des Tages gehen diese Beschwerden dann deutlich zurück und die Gelenke können meist völlig problemlos bewegt werden. Die Morgensteifigkeit ist ein erstes Anzeichen für einen beginnenden Rheumaschub. Weitere Anzeichen sind u.a. ein allgemeines Krankheitsgefühl, Kraftlosigkeit, rasche Ermüdbarkeit, Fieber, nächtliches Schwitzen und Muskelschmerzen.

Beginnt dann der eigentliche Rheumaschub, so sind zunächst die kleinen Gelenke (häufig Finger) betroffen. Durch die beginnende Entzündung der Gelenkinnenhaut schwellen die Gelenke an und werden rot. Jede Bewegung des Gelenks ruft nun stärkste Schmerzen hervor. Damit jedoch noch nicht genug.

Ist das eine Gelenk nun entzündet, so breitet sich dieser Vorgang auf benachbarte Gelenke weiter aus. Welches Gelenk als nächstes betroffen sein wird, kann nicht vorausgesagt werden. Ist die Entzündung des Gelenkes weit fortgeschritten so kommt es zunächst zur Zerstörung des Knorpels und anschließend des Knochens.

Chronisch starke Schmerzen, Funktionsverlust des Gelenkes bzw. der Gelenke bis hin zur Gelenkversteifung sind die Folge. In seltenen Fällen können beim Rheuma auch Herz, Lunge, Augen oder Blutgefäße mitbetroffen sein.
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