Fettweg-Pflaster: Experimente mit Mäusen lassen Fett schmelzen

 
Wäre es nicht wunderbar, wenn man sich einfach ein Pflaster auf Bauch, Hüfte oder Oberschenkel aufkleben müsste, wenn man abnehmen will? Was nach Wunschdenken klingt, wird tatsächlich aktuell von Forschern getestet, allerdings erstmal an Mäusen und noch nicht an Menschen: mit Hilfe eines speziellen Nano-Pflasters soll sich schädliches weißes Fettgewebe in braunes Fett verwandeln lassen. Das braune Fettgewebe ist unter anderem wichtig für die Aufrechterhaltung unserer Körpertemperatur. Im Gegensatz zum natürlichen brauen Fettgewebe kann das weiße Fettgewebe, das sich bevorzugt im Bauch- und Hüftbereich ansammelt, gesundheitsschädigend sein. Generell sollte der Körperfettanteil bei Männern nicht höher als 20, bei Frauen als 30 Prozent liegen. Ein höherer Fettanteil wirkt sich ungünstig aus, besonders, wenn das Fett die inneren Organe ummantelt. In unserer Gesellschaft wird gleichzeitig Übergewicht immer mehr zum Problem, da sich viele Leute zu kalorienreich ernähren oder zu wenig bewegen. Überschüssige Energie wird als weißes Fett im Körper abgelagert. Braune Fettzellen verbrauchen im Gegensatz dazu Energie. Forscher der Columbia University Medical Center in New Yok haben daher weiter erforscht, wie sich weißes in braunes Fettgewebe verwandeln lässt. Entwickelt haben sie ein Pflaster, dass Nanopartikel enthält. In ihnen ist ein Wirkstoff eingebunden, der weißes in braunes Fett verwandeln soll. Erste Versuche mit Mäusen verliefen erfolgversprechend. Bis es „Fett-weg“-Pflaster für uns zu kaufen gibt, wird aber noch eine ganze Weile dauern.
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