Laufsport: was ist „(Über-)Pronation“?

 

Viele Läufer kennen das Problem: eigentlich setzt ein effizienter Laufstil voraus, dass man mittig mit dem Fuß aufkommt und am besten über den Vorderfuß sanft und schwungvoll abrollt.

Aber nicht jedem ist ein scheinbar schwebend-müheloser Laufstil gegeben, wie man ihn zum Beispiel bei dem aktuell wohl besten Langstreckenläufer der Welt, Eliud Kipchoge, beobachten kann. Viele Hobbyläufer pronieren zu stark beim Laufen. Was bedeutet das?

Vereinfacht gesagt „kippt“ die Ferse bei der „Überpronation“ nach Innen, so dass der Fuß schräg mit der Sohle aufkommt. Das Gegenteil, also das nach außen Knicken der Füße beim Aufsetzen auf den Boden, bezeichnet man als „Supination“. Diese Außendrehung ist allerdings viel seltener als die häufige (Über-)Pronation. Eine Einwärtsdrehung des Fußes beim Laufen um zwei bis drei Winkelgrad ist sogar ok. Auslöser zu starker Pronation sind entweder Plattfüße oder, was häufiger der Fall ist, Übergewicht. Auch Laufanfänger neigen zu Überpronation, weil ihr Stützapparat noch nicht hinreichend trainiert ist. Abhilfe bei Überpronation bringen häufig schon Schuhe mit entsprechender Einlage.


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