Schlehe: Herbes Wildobst für Konfitüre und Gelee

 

In früheren Zeiten nutzten die Menschen die Schlehe zur Vitaminversorgung im Winter. Heute kennt sie kaum noch jemand. Das köstliche Wildobst wächst an dornigen Sträuchern, die am Wegesrand dichte Hecken bilden. Erst nach dem Frost entfalten die stahlblauen Früchte ihr besonderes Aroma, denn durch die Kälte wird ein Teil der
bitter schmeckenden Gerbstoffe abgebaut.

Roh ist das herb-säuerliche Fruchtfleisch wegen dieser Gerbstoffe nicht genießbar. Meist wird es zu Konfitüre und Gelee, Kompott, Saft, Sirup, Wein oder Likör verarbeitet. Dabei können die Früchte mit milden Obstarten wie Apfel und Birne kombiniert werden. Süß-sauer eingelegt harmonieren sie sehr gut zu Wildgerichten.

Schlehenfrüchte haben inhaltlich viel zu bieten. Zu den positiven Inhaltsstoffen zählen unter anderem Fruchtsäuren, Mineralstoffe, Provitamin A, B-Vitamine und Vitamin C (bis zu 50 mg pro 100g). In der Naturheilkunde werden die Früchte unter anderem bei Harnwegsinfektionen und Verdauungsstörungen eingesetzt. Sie sollen den Appetit anregen und einen Energieschub bringen. (BZfE)


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